GTranslate

Schlösser & klöster

Schlosslichtspiele Karlsruhe

Die inzwischen international beliebten Schlosslichtspiele auf dem Karlsruher Schlossplatz, wurden zum ersten Mal 2015 zum 300sten Jahrestag der Stadt durch die Stadtfeier vom ZKM (Zentrum für Medien und Gestaltung) iniziiert und umgesetzt.

Kloster Maulbronn

Kloster MaulbronnZur Geschichte: Die Zisterzienserabtei Maulbronn wurde 1138  gegründet. Im Januar 1556 nahm Abt Heinrich wie die anderen Prälaten des Landes die neue Klosterordnung an. Außer Maulbronn wurden gemäß dieser Regelungen noch zwölf weitere Männerkloster im württembergischen Herrschaftsbereich in evangelische Klosterschulen umgewandelt, um dort den Nachwuchs an evangelischen Pfarrern heranzubilden. In Maulbronn existiert die Schule bis heute.

KlosterKlosterpfad: Oder von Bad Herrenalb nach Bad Frauenalb: Schon lange hatte ich diese Etappe auf meinem Plan, hatte ich nicht auch einen Flyer: Klosterweg? Angeblich eine Strecke von ca. fünf Klöterern, also nicht zu anstrengend, so  haben wir an einem sonnigen Tag eine Fototasche gepackt und haben uns auf den Weg gemacht. Straßenbahn von Karlsruhe aus , eine Stunde, zuerst Richtung Ettlingen und dann Busenbach, Marxszell, Frauenalb und zu guter Letzt Bad Herrenalb.

Als Ziel unserer Fahrt, wollten wir das Herrenalber Kloster besichtigen, ein aus dem Mittelalter stammendes Zisterzienzerkloster, das im Jahre 1270 gegründet wurde, die restlichen Mauern zeigen ein Mittelschiff im romanischen Stil und die 1739 dazu gebauten Chöre im gotischen Stil, von hier aus sollte es dann weiter gehen auf dem alzu bekannten Klosterpfad Richtung Bad Frauenalb, eigentlich keine große Stecke, auf dem Flyer und der Webside als ca. fünf Kilometer Marsch verbucht, ging es gegen Mittag in Karlsruhe los.

Nach Ettlingen erreichten wir eine bewaldete Hügellandschaft, die wir aber glücklicherweise durch eine Säuberungsaktion der Schienen, mit dem Bus erfahren durften. Hier fuhren wir an Marxszell, Bad Frauenalb und vielen anderen kleinren Dörfern entlang, die sich hier am Rande des Schwarzwaldes in die Hügellandschaft schmiegen, da wir uns nicht auskannten fragten wir unseren Busfahrer, der dem Anschein nach noch weniger Ahnung von der Umgebung hatte wie wir, also stiegen wir zu früh aus, so das wir das Kloster Bad Herrenalb verpassten, und für einen späteren Zeitpunkt aufgehoben haben, denn die Meisten Leute die wir nach dem Weg fragten sprachen entweder englich oder japanisch und hatten doch so viel Ahnung wie wir.

So zogen wir es vor uns alsgleich auf die Wanderstrecke zu schwingen und in die Fußstapfen der Mönche und Nonnen zu treten.

Dazu darf ich noch erwähnen, das das Kloster Herrenalb ein Mönchskloster im jetzigen Württenberischen Gebiet ist, von dem aus wir in ein Nonnenkloster im jetzigen Badischen Gebiet wanderten, irgendwo zwischen drin ist die Grenze zwischen Baden und Württemberg, früher gab es hier zwischen den zwei Klöstern angeblich einen unterirdischen Tunnel zwischen den Klöstern, für Heimlichkeiten, bei Belagerungen und so weiter gefunden, Teile des Tunnels wurden ausgegraben, sind aber natürlich nach fast tausend Jahren nicht mehr begehbar, dafür gibt es einen jetzt ja noch den oberirdischen Weg.

Hier geht es zuerst quer durch Bad Herrenalb und dann direkt in den Wald, wo es dann 2,5 Kilometer Richtung Bad Frauenalb geht, wären wir mit der Bahn gekommen, so hätten wir das große Schild mit dem Emblem am Anfang des Weges in Frauenalb gesehen, aber wir kamen per Buss und standen mitten in Herrenalb und lasen irgendwo einen Hinweis: Klosterpfad!

Vielleicht ist die Auschilderung vom Kloster aus besser, aber von der Ortsmitte aus ist Man auf sich selbst gestellt, hier gibt es nur einen kleinen Hinweiss und dieser Hinweiss führt in einen Art Parkgelände wo sich merere Strecken treffen, gut das wir jemanden getroffen hatten der sich auskannte, denn das Schild, mitten im Ort: Klosterpfad brachte uns auch nicht weiter, so erfuhren wir, das wir bis zum Ende des Ortes laufen mussten und danach rechts ab, hoch in den Wald, immer an der Alb entlang, tatsächlich handelt es sich hier um das Naturschutzgebiet Albtal.

Und hier kahmen uns auch einige Wanderer emtgegenn, nach einem kleinen steilen Anlauf, verlief der Pfad fast eben und breit, in fast drei Kilometern sollten wir unser Ziel ereicht haben, der Pfad hätte überall sein können, wären nicht an der rechten Seite Gebetsdenkstätten aufgebaut gewesen, insgesammt haben wir glaube ich vier dieser Tafeln gezählt, die alte Legenden wieder aufleben ließen.

Ca. in der Mitte der Strecke steht dann das legendäre Zollhäuschen, die Grenze zwischen Württemberg und Baden, auf der einen Seite des Häuschens das Wappen von Württemberg auf der anderen Seite das badische Wappen, innen drinnen kann man es sich auf der Bank bequem machen und wenn man die Kurbel dreht, dann bekommt man die Geschichte von Württemberg und Baden erzählt.

Geht man weiter in Richtung Baden, dann wird die Landschaft wilder, es gibt keine Hochsitze mehr, sondern viel mehr Farn, Wildblumen, Nuss- oder Laubbäume. Wurzeln liegen frei und altes Gehölz liegt am Boden, auf der linken Seite ein Schild mit der Aufschrift: Bannwald.

Nach einer Weile der erste Blick auf das Kloster, hinter Bäumen die Türme!

Nun ist es nicht mehr weit und das Kloster ist zum greifen nahe, den Högel runter, hinter den Bäumen, man könnte es fast übersehen wenn man nicht wüsste das es da ist.

GALERIE


An der Straße erheben sich zwei Türme und man könnte meinen das Kloster existiere noch, geht man aber rechts auf das Gelände, dann sieht man Sie, es sthen nur, wenn überhaupt die Aussenmauern, an der Frontseite die Kirche mit ihren zwei quadratischen Türmen, davor ein Gang mit Mauerresten umsäumt, der direkt zur Kirche zeigt, hier müsste einmal ein Gewölbe rund um den im Zentrum stehenden Brunnen gewesen sein, da der kleine Hofgarten in Wänden und Mauern eingezäumt ist.

Auf der gegenüberliegenden Seite wie wir gekommen sind, gehen wir nach ausgiebiger Fotosession wieder hinaus und die Treppen hinunten in den von Bäumen schattigen Kirchgarten, ein gerade Weg führt Uns direkt in die Ortschaft und für uns ist auch Zeit für eine Stärkung.


Etwas zur Geschichte

Das 1180 im gotischen Stil erbaute Frauenstift "Frowen Albe", beherbergte Töchter adeliger Abstammung, 1508 fiel das Original- Kloster einem Brand zum Opfer, retten konnte man nur die 1404-06 errichtete Kirche und das Siechenhaus. 1605 bis zum dreißig jährigen Krieg 1631 stand das Kloster leer, danach zogen die Benediktinerinnen von adeligem Ursprung ein, nach Abbruch des alten Konventsgebäudes, entstand um 1704 ein neuer dreistöckiger Bau. Unter der Äbtissin Gertrudis von Ichtrazheim wurde 1751 eine neue doppel-Türmige Klosterkirche fertig gestellt.

1813-15 diente das Kloster als Militärlazarett, bis es 1819 versteigert wurde, einige Firmen versuchten hier ihr Glück, zum beispiel die "Frauenalber Braugesellschaft", bis 1853 die Klosteranlage zu einer Ruine ausbrannte.

Seit 1930 wurde das Kloster Saniert, 1960 enstand eine Stiftung und 1980 wurden die Beiden Türme und der Giebel der Barockkirche restauriert und das Hauptschiff begehbar gemacht.

Inzwischen werden die Ruinen für Touristen und für Klassik Konzerte, so vier Auftritte der Ettlinger Festspiele im Klostergarten genutzt.

 

GALERIE

There is no image or category is unpublished or not authorized

 

Nachtrag, 31. Oktober 2012

Herrenalb

Wir kommen mit der S-Bahn am Bahnhof an und laufen von hier aus, an der alten Post vorbei nach rechts, hoch in die Stadtmitte, der Weg führt uns durch einen Park, an manchen Stellen liegt noch Schnee und wir staunen über die Farbenfrohe des Herbstlaubes von Gingobäumen und hiesigem Laub, bis wir an eine Häuserwand mit Bogeneingang gelangen, dahinter bekommen wir eine vage Ansicht von Fachwerk und Park.


Wir gehen durch die Toreinfahrt und erahnen schon hinter den Bäumen die Spitze des Klosters.

Geschichtliches:
Es gibt hier rundum noch einige Klostergebäude, aber von dem ursprünglichen Klosterbau ist nur noch die romanische Vorhalle, mit dem 1739 umgebauten gotischen Chor.
Das Kloster wurde 1148 für den Zisterzienserorden des Klosters Neuburg aus dem Elsass gesundet, bis es 1525 im Bauernkrieg verwüstet wurde und 1534 in Württemberg die Reformation eingeführt wurde, mussten die Mönche 1536 das Kloster verlassen. Wie in allen Württembergischen Klöstern wurde eine evangelische Klosterschule eingerichtet, die aber bereits  1595 wieder aufgelöst wurde.


Das Gebäude oder was noch davon übrig ist, nämlich die Außenmauern aus Buntsandstein, ist direkt an ein Fachwerkhaus angebaut, an der Seite lehnen Grabsteine der hier begrabenen Fürsten, wenn man auf der anderen Seite Richtung Kapelle aus der Vorhalle tritt, dann läuft man unter einem Torbogen durch, auf dem ein großer Baum gepflanzt wurde.


Die Kirche um Innern ist sehr detailbehaftet, neben der aufwendig bemalten Trommeldecke fällt mir sofort die ausgeschmückte bemalte Decke über dem Altar auf. Der Boden ist mit Terrakotta belegt und die Altarfenster sind mit bunten Ranken verziert, außer dem Mittelfenster in dem Kunstvoll der Kreuzgang gezeigt wird.
Auf der linken Seite neben dem Altar befindet sich der Sarkophag des badischen Markgrafen Bernhard 1. Hinter dem Altar kann man ein Modell der ehemaligen Klosteranlage besichtigen.
Im großen und Ganzen ist diese Kirche ein kleines Juwel verschiedener Epochen.

 

GALERIE

There is no image or category is unpublished or not authorized

Klosterpfad Frauenalb

Favorite

Schloss Karlsruhe

Joomla Template - by Joomlage.com