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Schlösser & klöster

Schlosslichtspiele Karlsruhe

Die inzwischen international beliebten Schlosslichtspiele auf dem Karlsruher Schlossplatz, wurden zum ersten Mal 2015 zum 300sten Jahrestag der Stadt durch die Stadtfeier vom ZKM (Zentrum für Medien und Gestaltung) iniziiert und umgesetzt.

Kloster Maulbronn

Kloster MaulbronnZur Geschichte: Die Zisterzienserabtei Maulbronn wurde 1138  gegründet. Im Januar 1556 nahm Abt Heinrich wie die anderen Prälaten des Landes die neue Klosterordnung an. Außer Maulbronn wurden gemäß dieser Regelungen noch zwölf weitere Männerkloster im württembergischen Herrschaftsbereich in evangelische Klosterschulen umgewandelt, um dort den Nachwuchs an evangelischen Pfarrern heranzubilden. In Maulbronn existiert die Schule bis heute.

Kloster MaulbronnZur Geschichte: Die Zisterzienserabtei Maulbronn wurde 1138  gegründet. Im Januar 1556 nahm Abt Heinrich wie die anderen Prälaten des Landes die neue Klosterordnung an. Außer Maulbronn wurden gemäß dieser Regelungen noch zwölf weitere Männerkloster im württembergischen Herrschaftsbereich in evangelische Klosterschulen umgewandelt, um dort den Nachwuchs an evangelischen Pfarrern heranzubilden. In Maulbronn existiert die Schule bis heute.

Die Anlage gilt als die am besten erhaltenen mittelalterlichen Anlage nördlich der Alpen und zählt seit 1993  zum UNESCO Welterbe.

Wirtschaftsgebäude

Maulbronn ist eine Reise wert. Wenn man von der Straßenbahn (Haltestelle „Maulbronn West“) die drei Kilometer zum Kloster überwunden hat, erreicht man über eine ehemalige Zugbrücke den Innenhof der Abtei mit seinen zahlreichen Wirtschaftsgebäuden.
Fast alle diese Gebäude sind bewohnt oder anderweitig genutzt und zählen zum ganz normalen Stadtbild von Maulbronn, so befindet sich in der ehemaligen Pfister die Klosterbäckerei, in der Klostermühle das Internat des Evangelischen Seminars, die Apotheke in der damaligen Klosterherberge oder der Marschall, der jetzt das Rathaus beheimatet.
Über eine Holztreppe und einen Steg hinter den Anlagen des Kräutergärtchens gelangt man auf die hohe Mauer, die die Ganze Klosteranlage umgibt. Von hier aus kommt man zu dem letzten noch verbliebenen klostereigenen Teich. Für den eigenen Bedarf wurden hier Forellen gezüchtet.


Es geht weiter zu den Stallungen und Aussenanlagen, in denen zu Klosterzeiten Wein angebaut wurde. Zudem wird die Möglichkeit geboten, das Museum des Klosters als auch verschiedene Wirtschaftsgebäude zu besichtigen, geboten. Eine Führung durch das Klostergebäude kann gebucht werden. Punkt elf Uhr fanden wir uns deshalb pünktlich am vereinbarten Treffpunkt ein und bewegten uns zuerst einmal in ein kleines Kämmerlein. Hier befindet sich ein original verkleinertes Modell der ganzen Anlage aus früheren Zeiten.

Kloster

Nun geht es weiter in Richtung Kloster, schon am Anfang wird gesagt, dass sich die Besucher nach der Führung ungehindert bis zur Schließung um 17:00 Uhr in allen besuchten Räumen umsehen können. Dieser Hinweis ist für Fotografen sehr wichtig, da es mit so vielen Leuten im Schlepptau wohl kaum möglich ist ein paar vernünftige Bilder zu schießen.

Vom „Paradies“, dem Vorhof zur Kirche, der mit seinen hohen romanisch-gotischen Fenstern zum Innehof zeigt, gelangt man in die Kirche mit ihrem hohen Trommelgewölbe über dem Mittelschiff. Die Kirche ist sehr lang, da sie in zwei verschiedene Kirchen unterteilt ist: die Laien- und die Mönchskirche. Ein romanischer Lettner trennt die Laienkirche, den so genannten Bruderchor, von der Mönchskirche, dem so genannten Herrenchor. Dies ist der älteste Abschnitt in der Abtei, der in den Jahren 1147 bis 1178 erbaut wurde.

Über den 1200 erbauten Kreuzgang erreichen wir das Laienrefektorium (erb. um 1201) mit seinen kleinen Fenstern und den Doppelsäulen, inzwischen dient der Raum als Konzertsaal. Herrenrefektorium, dem großzügigen Speisesaal der Mönche mit seinen hohen Buntglasfenstern und den dicken Säulen, hier gegenüber befindet sich das Brunnenhaus, das mit seinen fünf gotischen Fenstern einen kleinen extra Bau in den Innenhof bildet, in der Mitte befindet sich der große Brunnen, der zur Waschung diente, inzwischen ist der Brunnen in drei Schalen aufgebaut, d‚e untere Schale ist der original Brunnen auf den aufgestockt wurde.

Wurden in täglicher Versammlung allen Mönchen Kapitel aus der Ordensregel vorgelesen. Er ist mit Säulen vom Kreuzgang abgetrennt und hat ein einzigartiges „Drei Streben Gewölbe“. Die Gotischen Fenster sind mit Buntglas bestückt und in den Ecken befinden sich Sitzbänke aus Stein.

Nachdem wir uns alles in Ruhe angesehen hatten und bei mäßigen Temperaturen leicht durchgefroren waren, gesellten wir uns in das ansässige Restaurant in der vormaligen Klosterschmiede zum legendären „Mauldäschle essen“ (die Maultaschen hat tatsächlich wirklich ein Bischof aus Maulbronn zum ersten Mal auf den Teller gebracht).

 

GALERIE

 

Klosterpfad Frauenalb

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